- Int. ADAC-Eifelrennen 1951
- Veranstalter: ADAC e.V., München
Meier, Pietsch und zwei Entscheidungen um eine Zehntelsekunde
- Georg Meier gewinnt die 500er-Klasse, nachdem Walter Zeller erneut eine Zündkerze wechseln muss.
- Zwei Rennen werden mit nur einer Zehntelsekunde Vorsprung entschieden.
- Paul Pietsch gewinnt die Formel II trotz verlorener Heckverkleidung.
Am 3. Juni 1951 brachte das Internationale Eifelrennen auf dem Nürburgring Motorräder, Seitenwagen, Sportwagen und Rennwagen in einem außergewöhnlich umfangreichen Tagesprogramm zusammen. Rund 130 Wagen und etwa ebenso viele Motorräder gingen an den Start, beinahe 50 ausländische Teilnehmer waren für die Wagenklassen angereist. Rund 200.000 Zuschauer verfolgten die Veranstaltung. Während die Motorradläufe noch auf trockener Strecke beendet wurden, prägten Gewittergüsse und zeitweise wolkenbruchartiger Regen die Wagenrennen.
Nicht alle erwarteten Teilnehmer standen am Start. Die NSU-Werksmannschaft verzichtete vor der Beisetzung ihres verstorbenen Generaldirektors Walter E. Niegtsch auf den Einsatz, Horex trat nach dem Training ebenfalls nicht zum Rennen an. Bei den Wagen fehlten Alberto Ascari wegen älterer Brandverletzungen und Luigi Villoresi, dessen Fahrzeug nach einem Zwischenfall in Bern nicht rechtzeitig einsatzbereit wurde. Die Organisation lag unter der Gesamtleitung von Sportpräsident Jules Köther; Rennleiter war Heinemann aus Bad Homburg. Um 9 Uhr begann das Programm mit den schweren Seitenwagen.
Zeitplan
| Donnerstag, 31. Mai 1951 | |
|---|---|
| 08.00-17.00 Uhr | Training |
| Freitag, 1. Juni 1951 | |
|---|---|
| 08.00-17.00 Uhr | Training |
| Samstag, 2. Juni 1951 | |
|---|---|
| 08.00-14.00 Uhr | Training |
| 09.00-12.00 Uhr | Abnahme Motorräder |
| 13.00-17.00 Uhr | Abnahme Wagen |
| Sonntag, 3. Juni 1951 | |
|---|---|
| 09.00 Uhr | Motorräder mit Seitenwagen Klasse 350 bis 500 ccm, Klasse 500 bis 750 ccm und Klasse 75 bis 125 ccm | Rennen |
| 10.45 Uhr | Sportwagen Klasse 750 bis 1100 ccm und Rennwagen Formel III bis 500 ccm | Rennen |
| 12.45 Uhr | Sportwagen Klasse 1500 bis 2000 ccm und Klasse 1100 bis 1500 ccm | Rennen |
| 14.45 Uhr | Motorräder Klasse 350 bis 500 ccm, Klasse 250 bis 350 ccm und Klasse 125 bis 250 ccm | Rennen |
| 16.45 Uhr | Rennwagen Formel II bis 2000 ccm ohne Kompressor und Rennwagen bis 500 ccm mit Kompressor | Rennen |
| ca. 18.00 Uhr | Ende |
| 20.00 Uhr | Siegerverkündung und Siegerehrung im Sporthotel "Tribüne" des Nürburgringes |
Seitenwagen bis 750 ccm: Hillebrand entscheidet das Duell am Zielstrich
16 Gespanne eröffneten das Rennprogramm. Das Amberger Gespann um Hillebrand kam aus der ersten Runde an der Spitze zurück, doch Mohr/Möller schlossen bereits in der zweiten Runde auf. In der dritten und vierten Runde lagen die Schweinfurter knapp vorn. Erst unmittelbar am Zielstrich wechselte die Führung noch einmal: Hillebrand und sein Beifahrer gewannen mit 0,1 Sekunden Vorsprung.
Mohr/Möller setzten mit 12:47,7 Minuten und 107,0 km/h einen neuen absoluten Rundenrekord für Seitenwagengespanne auf dem Nürburgring. Schon zuvor war der bestehende Klassenrekord von 102,1 km/h unterboten worden. Alle in diesem Lauf genannten Gespanne fuhren BMW.
Ergebnis Plätze 1 bis 3
| # | Team | Fahrer | Wagen | Runden | Gesamt (h) | Schnitt (km/h) | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
1. |
Praetorius |
BMW |
5 |
1:04:58,6 |
|||
|
2. |
Mohr / Möller |
BMW |
5 |
1:04:58,7 |
105,3 |
||
|
3. |
Ebersberger / Strauß |
BMW |
5 |
Seitenwagen bis 500 ccm: Der Titelverteidiger kontrolliert das Rennen
Drei Minuten nach den 750ern gingen 13 Gespanne der 500-ccm-Klasse auf die Strecke. Der Münchner Titelverteidiger setzte sich mit Huser im Beiwagen sofort an die Spitze und bestimmte das Tempo. Im Ziel betrug der Vorsprung beinahe fünf Minuten. Der Siegerschnitt lag bei 102,0 km/h, die schnellste genannte Runde bei 106,2 km/h.
Noll/Cron schieden bereits in der ersten Runde aus. Dahinter belegte das Lübecker Gespann um Lipp Rang zwei, Pusch/Dubian aus Berlin wurden Dritte.
Ergebnis Plätze 1 bis 3
| # | Team | Fahrer | Wagen | Runden | Gesamt (h) | Schnitt (km/h) | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
1. |
Kraus / Huser |
BMW |
5 |
1:07:28,0 |
102,0 |
||
|
2. |
Lipp / Stragies |
BMW |
5 |
1:12:01,0 |
95,5 |
||
|
3. |
Pusch / Dubian |
5 |
Motorräder bis 125 ccm: Hofmann übernimmt nach Müllers Kerzenproblem
22 Fahrer starteten in der 125-ccm-Klasse. H. P. Müller (Ingolstadt) führte auf DKW drei Runden lang, während Karl Hofmann (Frankfurt) auf Puch in Reichweite blieb. Ein Kerzenschaden zwang Müller schließlich zum Zeitverlust und öffnete Hofmann den Weg zum Sieg. Lenssen (Zeitz) wurde auf DKW Dritter.
Ewald Kluge schied aus. Der Lauf wurde ohne Meisterschaftspunkte ausgetragen.
Ergebnis Plätze 1 bis 3
| # | Team | Fahrer | Wagen | Runden | Gesamt (h) | Schnitt (km/h) | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
1. |
Karl Hofmann (Frankfurt) |
Puch |
5 |
1:11:54,2 |
95,6 | ||
|
2. |
H. P. Müller (Ingolstadt) |
DKW |
5 |
1:13:35,2 |
93,0 |
||
|
3. |
Lenssen (Zeitz) |
DKW |
5 |
Motorräder bis 500 ccm: Meier gewinnt nach Zellers zweitem Kerzenwechsel
Im 500-ccm-Hauptrennen konzentrierte sich der Kampf auf Georg Meier (München) und Walter Zeller (Hammerau), nachdem die NSU-Werksmaschinen fehlten. Zeller musste früh eine Zündkerze wechseln und kam nach der ersten Runde hinter Baltisberger und Rührschneck (Nürnberg) zurück. Schon nach der zweiten Runde lag er wieder an zweiter Stelle. Baltisberger schied später mit Rahmenbruch aus.
Zeller verkürzte den Rückstand auf Meier weiter und passierte in der fünften Runde die Ziellinie als Führender. Die beiden BMW-Fahrer gingen mit nur geringem Abstand in die letzte Runde. In der Südschleife musste Zeller erneut für einen Kerzenwechsel anhalten. Meier gewann mit 122,5 km/h Durchschnitt vor Zeller mit 121,4 km/h.
Die schnellste Runde blieb Zeller: 10:52,3 Minuten entsprachen 125,8 km/h und bedeuteten einen neuen absoluten Motorrad-Rundenrekord auf dem Nürburgring. Prünte verunglückte an der Breitscheider Brücke und wurde mit inneren Verletzungen in das Krankenhaus Adenau gebracht.
Ergebnis Plätze 1 bis 5
| # | Team | Fahrer | Wagen | Runden | Gesamt (h) | Schnitt (km/h) | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
1. |
Georg Meier (München) |
BMW |
7 |
1:18:34,1 |
122,5 |
||
|
2. |
Walter Zeller (Hammerau) |
BMW |
7 |
1:19:15,0 |
121,4 |
||
|
3. |
Rührschneck (Nürnberg) |
Norton |
7 |
1:26:23,6 |
111,6 |
||
|
4. |
Lamprecht (Höhenkirchen) |
BMW |
7 |
||||
|
5. |
Eberlein (Katzwang) |
BMW |
7 |
Motorräder bis 350 ccm: Heiß schlägt Schnell um 0,1 Sekunden
Drei Minuten nach dem 500er-Feld starteten 14 Fahrer der 350-ccm-Klasse. Roland Schnell (Karlsruhe) führte auf Moto-Parilla vom Start weg. Xaver Heiß (Augsburg) rückte auf Velocette jedoch Runde für Runde näher heran und nutzte die Zielgerade zur Entscheidung.
Nach sieben Runden trennten die beiden nur 0,1 Sekunden. Heiß gewann in 1:25:08,5 Stunden, Schnell folgte in 1:25:08,6. Rudolf Knees (Aßlarhausen) wurde auf AJS Dritter. Schnell fuhr mit 113,6 km/h die schnellste Runde der Klasse. Auch dieser Lauf wurde ohne Meisterschaftspunkte ausgetragen.
Ergebnis Plätze 1 bis 3
| # | Team | Fahrer | Wagen | Runden | Gesamt (h) | Schnitt (km/h) | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
1. |
Xaver Heiß (Augsburg) |
Velocette |
7 |
1:25:08,5 |
113,0 |
||
|
2. |
Roland Schnell (Karlsruhe) |
Moto-Parilla |
7 |
1:25:08,6 |
113,0 |
||
|
3. |
Rudolf Knees (Aßlarhausen) |
AJS |
7 |
Motorräder bis 250 ccm: Thorn-Prikker setzt sich früh ab
Thorn-Prikker (Godesberg) übernahm auf Moto-Guzzi sofort die Führung des 25 Fahrer starken Feldes und vergrößerte seinen Vorsprung. Gablenz verteidigte lange Rang zwei, musste aber in der letzten Runde aufgeben. Dadurch rückte Kläger (Freiburg) auf NSU auf den zweiten Platz vor, Ewald Kluge (Ingolstadt) wurde auf DKW Dritter.
H. P. Müller (Ingolstadt) musste bereits in der ersten Runde wegen Zündkerzenproblemen anhalten und passierte die Linie zunächst nur an 21. Stelle. Anschließend arbeitete er sich noch bis auf Rang fünf vor. Thorn-Prikker gewann mit 109,9 km/h Durchschnitt und fuhr mit 12:18,0 Minuten beziehungsweise 111,2 km/h auch die schnellste Runde.
Ergebnis Plätze 1 bis 5
| # | Team | Fahrer | Wagen | Runden | Gesamt (h) | Schnitt (km/h) | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
1. |
Thorn-Prikker (Godesberg) |
Moto-Guzzi |
7 |
1:27:38,0 |
109,9 |
||
|
2. |
Kläger (Freiburg) |
NSU |
7 |
||||
|
3. |
Ewald Kluge (Ingolstadt) |
DKW |
7 |
||||
|
4. |
Lottes (Marburg) |
DKW |
7 |
||||
|
5. |
H. P. Müller (Ingolstadt) |
DKW |
7 |
Sportwagen bis 1100 ccm: Sauter übernimmt im Gewitterregen
Mit den Wagenrennen änderten sich die Bedingungen grundlegend. Gewitterregen machte die Strecke nass. In der 1100-ccm-Sportwagenklasse führte zunächst Hermann Kathrein (Lörsbach) auf Porsche vor dem Schweizer Sauter und Trenkel. Von der dritten Runde an lag Sauter vorn.
Zwei Runden vor Schluss musste Kathrein auch Trenkel passieren lassen. Sauter gewann mit 97,7 km/h Durchschnitt; seine schnellste Runde lag bei 103,9 km/h. Petermax Müller (Velpke) erreichte Rang vier.
Ergebnis Plätze 1 bis 4
| # | Team | Fahrer | Wagen | Runden | Gesamt (h) | Schnitt (km/h) | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
1. |
Sauter (Schweiz) |
Sauter-Spezial |
7 |
1:38:12,6 |
97,7 |
||
|
2. |
Trenkel (Bündheim) |
7 |
|||||
|
3. |
Hermann Kathrein (Lörsbach) |
Porsche-Sport |
7 |
||||
|
4. |
Petermax Müller (Velpke) |
VWS-Eigenbau |
7 |
Formel III: Cooper besetzt die ersten vier Plätze
32 Fahrer gingen in der Formel III an den Start. Wharton führte bis zur vierten Runde und setzte mit 106,9 km/h die schnellste Runde. Dann zog der 20-jährige Johan Burgess vorbei. Nach sechs Runden gewann er mit 2,3 Sekunden Vorsprung vor Wharton.
Auch die Plätze drei und vier gingen mit Whitehouse und Carter an Cooper. Toni Kreuzer (München) wurde auf Cooper Fünfter und damit bester deutscher Fahrer, H. Glöckler (Nürnberg) folgte auf Deutsch-Bonnet als Sechster.
Ergebnis Plätze 1 bis 6
| # | Team | Fahrer | Wagen | Runden | Gesamt (h) | Schnitt (km/h) | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
1. |
Johan Burgess |
Cooper |
6 |
1:19:57,4 |
102,8 |
||
|
2. |
Wharton |
Cooper |
6 |
1:19:59,7 |
102,8 |
||
|
3. |
Whitehouse |
Cooper |
6 |
||||
|
4. |
Carter |
Cooper |
6 |
||||
|
5. |
Toni Kreuzer (München) |
Cooper |
6 |
||||
|
6. |
H. Glöckler (Nürnberg) |
Deutsch-Bonnet |
6 |
Sportwagen bis 2000 ccm: Rieß übernimmt in der zweiten Runde
23 Fahrer starteten bei den Sportwagen bis 2000 ccm. Toni Ulmen (Düsseldorf) kam auf Veritas als Führender aus der ersten Runde, dicht gefolgt von Fritz Rieß (Nürnberg) und Helfrich (Mannheim), ebenfalls auf Veritas. Bereits in der zweiten Runde ging Rieß vorbei und vergrößerte seinen Vorsprung anschließend kontinuierlich.
Ulmen wurde Zweiter, Helfrich Dritter. Rosenhammer aus Berlin belegte auf DAMW den vierten Platz. Rieß fuhr mit 110,0 km/h die schnellste genannte Runde.
Ergebnis Plätze 1 bis 4
| # | Team | Fahrer | Wagen | Runden | Gesamt (h) | Schnitt (km/h) | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
1. |
Fritz Rieß (Nürnberg) |
Veritas |
7 |
1:30:13,9 |
|||
|
2. |
Toni Ulmen (Düsseldorf) |
Veritas |
7 |
1:31:31,5 |
102,6 |
||
|
3. |
Helfrich (Mannheim) |
Veritas |
7 |
||||
|
4. |
Rosenhammer (Berlin) |
DAMW |
Sportwagen bis 1500 ccm: Hammernick siegt nach Troeltschs Ausfall
Wolkenbruchartiger Regen begleitete die 1500-ccm-Sportwagen. Ernst Troeltsch schied mit einem Zündspulendefekt aus. Der Schweizer Hammernick setzte sich auf BMW durch und fuhr mit 101,8 km/h die schnellste genannte Runde der Klasse.
Baron de Bary (München) brachte den Simca-Gordini der Scuderia Bavaria auf Rang zwei. Jäger (Bochum) schob sich in der letzten Runde noch vor Baum und wurde auf MG Dritter. Hammernicks Gesamtdurchschnitt betrug 98,0 km/h.
Ergebnis Plätze 1 bis 3
| # | Team | Fahrer | Wagen | Runden | Gesamt (h) | Schnitt (km/h) | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
1. |
Hammernick (Schweiz) |
BMW |
7 |
1:37:46,7 |
98,0 |
||
|
2. |
Scuderia Bavaria |
Baron de Bary (München) |
Simca-Gordini |
7 |
|||
|
3. |
Jäger (Bochum) |
MG |
7 |
Formel II: Pietsch gewinnt trotz verlorener Heckverkleidung
19 Fahrer bestritten den abschließenden Formel-II-Lauf. Der erkrankte Adolff hatte seinen Veritas-Ponton dem Schweizer Daetwyler überlassen, der zunächst die Spitze übernahm. Paul Pietsch (Stuttgart) erwischte keinen guten Start, arbeitete sich aber nach vorn und setzte im Bereich Bergwerk zum Angriff auf die Führenden an.
Auf der Geraden von der Döttinger Höhe löste sich die Heckverkleidung seines Veritas und wurde vom Luftstrom fortgerissen. Verletzt wurde dabei niemand. Pietsch bemerkte den Verlust während der Fahrt nicht. Nach dem Rennen gab er an, die letzten vier der insgesamt sieben Runden nur im fünften Gang gefahren zu sein. Bereits in den ersten drei Runden hatte er einen Vorsprung von mehr als einer Minute aufgebaut und vergrößerte ihn anschließend weiter.
Pietsch gewann mit 115,1 km/h Durchschnitt und fuhr mit 117,6 km/h die schnellste Runde. Fritz Rieß (Nürnberg) wurde im AFM Zweiter, Hecks (Bocholt) im AFM Dritter. Greifzu (Suhl) folgte mit einem BMW-Eigenbau auf Rang vier. Hans Klenk (Stuttgart) beendete sein erstes Rennen auf Platz fünf, Toni Ulmen (Düsseldorf) wurde Sechster.
Ergebnis Plätze 1 bis 6
| # | Team | Fahrer | Wagen | Runden | Gesamt (h) | Schnitt (km/h) | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
1. |
Paul Pietsch (Stuttgart) |
Veritas |
7 |
1:23:15,7 |
115,1 |
||
|
2. |
Fritz Rieß (Nürnberg) |
AFM |
7 |
1:25:26,2 |
110,8 |
||
|
3. |
Hecks (Bocholt) |
AFM |
7 |
||||
|
4. |
Greifzu (Suhl) |
BMW-Eigenbau |
7 |
||||
|
5. |
Hans Klenk (Stuttgart) |
Veritas |
7 |
||||
|
6. |
Toni Ulmen (Düsseldorf) |
Veritas |
7 |
Das Eifelrennen 1951 vereinte an einem Tag sehr unterschiedliche Formen des Rennsports. Zwei Entscheidungen fielen mit nur einer Zehntelsekunde Abstand, Zellers 500er-Lauf wurde durch zwei Kerzenwechsel entschieden, und Pietsch brachte den Formel-II-Sieg trotz verlorener Heckverkleidung ins Ziel. Gleichzeitig veränderte das Wetter den Charakter der Veranstaltung: Auf die trockenen Motorradläufe folgten Wagenrennen im teils heftigen Regen.
Auch die internationale Besetzung schlug sich in den Ergebnissen nieder. Von den fünf Wagenkonkurrenzen gingen die Formel III an einen englischen Cooper-Fahrer sowie die Sportwagenklassen bis 1100 und 1500 ccm an Schweizer Sieger. Fritz Rieß und Paul Pietsch sorgten in der 2-Liter-Sportwagenklasse und in der Formel II für die beiden deutschen Siege.
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Quelle: Programmheft der Veranstaltung
ADAC Motorwelt, Nr. 7 vom 1. Juli 1951, S. 18–21.
AUTO + MOTOR und SPORT, Heft 13/1951, Ernst Hornickel: „Das Eifelrennen – die größte deutsche Motorsportschau des Jahres 1951“
Abbildung des Programmhefts mit freundlicher Genehmigung des ADAC e.V., München

