Int. III. ADAC-Rundstrecken-Rennen Neuss „Um den Pierburg-Preis" 1978

  • Int. III. ADAC-Rundstrecken-Rennen Neuss „Um den Pierburg-Preis"
  • Veranstalter: Neusser Motorsportclub 1928 e.V. im ADAC 
  • Start- und Zielschleife
  • Distanz: 22 Runden = 50,424 km
  • ONS Reg.-Nr. 248/78

2. Juli 1978

Sohn siegte in der Formel Vau, Ketterer behauptete sich im Sportwagen-Pokal

  • Gerd-Peter Sohn bezwang Klaus Vögtler in der Formel Vau 1300.
  • Mario Ketterer gewann den Sportwagen-Pokal trotz eines Drehers.
  • Der Tag endete mit einem Protest gegen Richard Weber.

Das Int. III. ADAC-Rundstrecken-Rennen Neuss „Um den Pierburg-Preis“ wurde am 2. Juli 1978 auf der Start- und Zielschleife des Nürburgrings ausgetragen. Veranstalter war der Neusser Motorsportclub 1928 e.V. im ADAC, gefahren wurde über 22 Runden und eine Distanz von 50,424 Kilometern. Im Mittelpunkt standen der Deutsche Sportwagen-Pokal der Gruppe 6 und der neue Formel-Vau-1300-Pokal, flankiert von einem breiten Feld der Gruppen 1 bis 4 sowie der Formel Ford. Trotz wechselhaften Wetters und eines dichten Tagesprogramms mit Training und Rennen wickelte der Veranstalter die Veranstaltung zügig und ohne größere Probleme ab.

Ergebnisse

Gruppe 1 bis 1000 ccm, Gestartet: 3, Gewertet: 3

In der kleinsten Serienwagenklasse standen drei Autobianchi am Start, alle drei erreichten auch das Ziel. Den Klassensieg sicherte sich Heribert Mitsching (Kaarst). Dahinter folgten Hans van den Hövel (Krefeld) für die RG Fischeln und Wolfgang Willkomm (Neuss). Die Klasse blieb zahlenmäßig überschaubar, wurde aber sauber zu Ende gefahren.

 #TeamFahrerWagen 
1.     Mitsching, Heribert, Kaarst Autobianchi  
2.   RG Fischeln, Krefeld van den Hövel, Hans, Krefeld Autobianchi  
3.     Willkomm, Wolfgang, Neuss Autobianchi  

Gruppe 1 bis 1150 ccm, Gestartet: 14, Gewertet: 11

Deutlich stärker besetzt war die Gruppe 1 bis 1150 ccm mit 14 gestarteten Fahrzeugen, von denen elf gewertet wurden. Den Sieg holte Heinz-Jürgen Grewe (Hamm) im Autobianchi. Er setzte sich gegen Reinhold Köster (Herford) von der RG Holstein durch, der ebenfalls einen Autobianchi fuhr. Ihr Duell lebte vor allem vom Windschatten auf der kurzen Start- und Zielschleife. Grewe behielt letztlich die Oberhand.

Rang drei ging an Herbert Schuster (Neuss) im Autobianchi des Teams Walter Hagen & Co. GmbH aus Krefeld. Axel Nahmmacher (Sulingen) wurde im Ford Fiesta Vierter, H.-Hermann Niemann (Monheim) belegte im Fiat 128 SLC für Valvoline-Racing den fünften Platz. Es folgten Bernd Berenbeck (Wuppertal), Axel Goebel (Bottrop) im Audi 50 GL der Scuderia Blau-Weiß, Gerd Fritsche (Solingen) im Audi 50, Karl-Heinz Killi (Koblenz), Reinhard König (Detmold) im Audi von Bickel-Tuning und Manfred Grossardt (Idar-Oberstein).

 #TeamFahrerWagen 
1.     Grewe, Heinz-Jürgen, Hamm Autobianchi  
2.   RG Holstein, Moorrege Köster, Reinhold, Herford Autobianchi  
3.   Walter Hagen & Co. GmbH, Krefeld Schuster, Herbert, Neuss Autobianchi  
4.     Nahmmacher, Axel, Sulingen Ford Fiesta  
5.   Valvoline-Racing, Hamburg Niemann, H.-Herm., Monheim Fiat 128 SLC  
6.     Berenbeck, Bernd, Wuppertal Autobianchi  
7.   Scuderia Blau-Weiß, Kamp-Lintfort Goebel, Axel, Bottrop Audi 50 GL  
8.   SFK Solingen Fritsche, Gerd, Solingen Audi 50  
9.     Killi, Karl-Heinz, Koblenz Autobianchi  
10.   Bickel-Tuning, Rheinau König, Reinhard, Detmold  Audi  
11.     Grossardt, Manfred, Idar-Oberstein Autobianchi  

Gruppe 1 bis 1300 ccm, Gestartet: 11, Gewertet: 10

In der Gruppe 1 bis 1300 ccm dominierten die Simca Rallye 3. Peter Uhrmacher (Königswinter) gewann für Simca-Tuning K. Gutmann aus Breisach-Hochstetten. Hans Frensch (Remagen) vom Haribo-Lakritzen-Racing-Team wurde Zweiter, Uwe Wirbelauer (Solingen) komplettierte das Podium. Auf Rang vier folgte Dieter Sauren (Remagen), ebenfalls im Simca Rallye 3.

Peter Hast (Dortmund) belegte für Rhein-Weser-Rennsport Platz fünf. Udo Plotkowiak (Duisburg) vom AMC Duisburg wurde im Simca Rallye 2 Sechster. Dahinter erreichten Hartmut Müller (Gevelsberg) im Alfa Romeo GTJ, Wolfgang Knoll (Leichlingen) im Simca Rallye 2 von Valvoline-Racing, Wolfgang Vogt (Niedererbach) und Wilfried Rahner (Gummersbach) die Plätze sieben bis zehn. Von elf gestarteten Fahrzeugen kamen zehn in die Wertung.

 #TeamFahrerWagen 
1.   Simca-Tuning K. Gutmann, Breisach-Hochstetten Uhrmacher, Peter, Königswinter Simca Rallye 3  
2.   Haribo-Lakritzen-RT, Bonn Frensch, Hans, Remagen  Simca Rallye 3  
3.     Wirbelauer, Uwe, Solingen  Simca Rallye 3  
4.     Sauren, Dieter, Remagen Simca Rallye 3  
5.   Rhein-Weser-Rennsport, Kirchhundem Hast, Peter, Dortmund Simca Rallye 3  
6.   AMC Duisburg Plotkowiak, Udo, Duisburg  Simca Rallye 2  
7.     Müller, Hartmut, Gevelsberg Alfa Romeo GTJ  
8.   Valvoline-Racing, Hamburg Knoll, Wolfgang, Leichlingen Simca Rallye 2  
9.     Vogt, Wolfgang, Niedererbach  Simca Rallye 2  
10.     Rahner, Wilfried, Gummersbach Simca Rallye 2  

Gruppe 1 bis 1600 ccm, Gestartet: 7, Gewertet: 7

Die 1600er-Serienwagenklasse entwickelte sich zu einem der interessanteren Rennen des Tages. H. Schmalgemeier (Espelkamp) gewann im VW Golf GTI des Automobilsport-Center Hameln-Misczyk-Tuning. Raimund Wittlich (Hausen) verschlief den Start, fiel zunächst bis auf Rang acht zurück und arbeitete sich anschließend energisch durch das Feld. Am Ende fehlte ihm nicht viel, um Schmalgemeier noch ernsthaft abzufangen.

Rolf Kaufmann (Oberhausen) erreichte im VW Golf Rang drei. F.-J. Müller (Bad Münstereifel) vom MSC Adenau wurde im Audi 80 Vierter, gefolgt von Rolf Loewe (Neuss) im VW Golf. Henri van Gompel (Belgien) belegte im Toyota Platz sechs, Gottfried Peter (Beckum) kam im VW Scirocco von Westspeed-Tuning auf Rang sieben. Alle sieben Starter wurden gewertet.

 #TeamFahrerWagen 
1.   Automobilsport-Center Hameln-Misczyk-Tuning Schmalgemeier, H., Espelkamp VW Golf GTI  
2.     Wittlich, Raimund, Hausen VW Golf  
3.     Kaufmann, Rolf, Oberhausen VW Golf  
4.   MSC Adenau, Nürburg Müller, F.-J., Bad Münstereifel Audi 80  
5.     Loewe, Rolf, Neuss VW Golf  
6.     van Gompel, Henri, Belgien Toyota  
7.   Westspeed-Tuning, Beckum Peter, Gottfried, Beckum VW Scirocco

Gruppe 1 bis 2000 ccm, Gestartet: 10, Gewertet: 9

In der Gruppe 1 bis 2000 ccm setzte sich W.-G. Schumacher (Bad Iburg) im Ford Escort RS von Eichberg-Racing durch. Frank Ossenberg (Koblenz) von KWS-Motorsport musste sich nach einer Aufholjagd knapp geschlagen geben. Er war von weit hinten nach vorn gefahren und verlor den Klassensieg am Ende nur um sechs Zehntelsekunden.

Karsten Ruhrmann (Idstein), ebenfalls für KWS-Motorsport unterwegs, belegte Rang drei. Dahinter folgten Horst Vahlkamp (Rösrath), Jürgen Falk (Bühl), Hans-Peter Piwko (Ibbenbüren), Ulrich Bebion (Magstadt), Bert Corten (Bornheim) und Bernhard Dransmann (Georgsmarienhütte). Neun von zehn gestarteten Fahrzeugen wurden gewertet.

 #TeamFahrerWagen 
1.   Eichberg-Racing, Osnabrück Schumacher, W.-G., Bad Iburg Ford Escort RS  
2.   KWS-Motorsport, Koblenz-Lützel Ossenberg, Frank, Koblenz  Ford Escort RS  
3.   KWS-Motorsport, Koblenz-Lützel Ruhrmann, Karsten, Idstein  Ford Escort RS  
4.   Eichberg-Racing, Osnabrück Vahlkamp, Horst, Rösrath Ford Escort RS  
5.   Sports Car Club of Stuttgart Falk, Jürgen, Bühl Ford Escort  
6.   Eichberg-Racing, Osnabrück Piwko, Hans-Peter, Ibbenbüren Ford Escort RS  
7.     Bebion, Ulrich, Magstadt Ford Escort RS  
8.     Corten, Bert, Bornheim Ford Escort  
9.   Eichberg-Racing, Osnabrück Dransmann, B., Georgmarienhütte Ford Escort  

Gruppe 1 über,2000 ccm, Gestartet: 5, Gewertet: 3

Bei den hubraumstärksten Serienwagen der Gruppe 1 gewann Heinrich Kuhn-Weiss (München) im Ford Capri von Ford-Racing Diermeier. Dieter Gustas (Bergkamen) belegte im Ford Capri von Eichberg-Racing Rang zwei. Fritz Möller (Detmold) wurde im BMW 530i Dritter. Von fünf gestarteten Fahrzeugen erreichten drei die Wertung.

 #TeamFahrerWagen 
1.   Ford-Racing Diermeier, München Kuhn-Weiss, Heinrich, München Ford Capri  
2.   Eichberg-Racing, Osnabrück Gustas, Dieter, Bergkamen Ford Capri  
3.     Möller, Fritz, Detmold BMW 530i  

Gruppe 2 bis 1150 ccm, Gestartet: 4, Gewertet: 4

Die Gruppe 2 bis 1150 ccm wurde von einem Zweikampf zwischen Jürgen Gröner (Essen) und Manfred Uhr (Köln) geprägt. Gröner gewann im Simca 1000 EC von Simcasport W. Heiden, während Uhr im Fiat 128 C Zweiter wurde. Entscheidend war offenbar die Reifenwahl: Uhr hatte auf Regenreifen gesetzt, doch die Strecke blieb trocken genug, um Gröner einen Vorteil zu verschaffen. Heinz Stüber (Köln) komplettierte im Fiat 128 A der SFG Köln das Podium. Helmut Gugeler (Stuttgart) vom MSC Stuttgart wurde im NSU Prinz 1000 C Vierter. Alle vier Starter wurden gewertet.

 #TeamFahrerWagen 
1.   Simcasport W. Heiden, Löhnen/Vörde Gröner, Jürgen, Essen Simca1000 EC  
2.     Uhr, Manfred, Köln Fiat 128 C  
3.   SFG Köln Stüber, Heinz, Köln Fiat 128 A  
4.   MSC Stuttgart Gugeler, Helmut, Stuttgart NSU Prinz 1000 C  

Gruppe 2 bis 1300 ccm, Gestartet: 9, Gewertet: 6

Ludwig Nett (Mayen) vom AC Mayen gewann die Gruppe 2 bis 1300 ccm im Simca. Hans Hettelder (Niederlande) kam im Fiat 128 auf Rang zwei, Werner Wisinger (Ratingen) belegte im NSU TT des MSC „Dumeklemmer“ Platz drei. Dahinter folgten Wolfgang Dubois (Wiesbaden) im Alfa Romeo, Klaus Mies (Ahrweiler) im NSU TT des Bad Neuenahr-Ahrweiler-Racing-Teams und Ferdi Gillessen (Rheinbach) im Mazda 323. Von neun gestarteten Fahrzeugen wurden sechs gewertet.

 #TeamFahrerWagen 
1.   AC Mayen Nett, Ludwig, Mayen Simca  
2.     Hettelder, Hans, Niederlande Fiat 128  
3.   MSC „Dumeklemmer", Ratingen Wisinger, Werner, Ratingen NSU TT  
4.     Dubois, Wolfgang, Wiesbaden Alfa Romeo  
5.   Bad Neuenahr-Ahrweiler-RT Mies, Klaus, Ahrweiler NSU TT  
6.     Gillessen, Ferdi, Rheinbach  Mazda 323  

Gruppe 2 bis 1600 ccm, Gestartet: 4, Gewertet: 3

In der Gruppe 2 bis 1600 ccm setzte sich Norbert Kürschner (Viersen) im VW Scirocco durch. Udo Pietsch (Rheinbach) wurde im BMW 1602 Zweiter, Axel Walkowiak (Kamen) belegte in einer Renault Alpine Rang drei. Drei der vier gestarteten Fahrzeuge kamen in die Wertung.

 #TeamFahrerWagen 
1.     Kürschner, Norbert, Viersen VW Scirocco  
2.     Pietsch, Udo, Rheinbach BMW 1602  
3.     Walkowiak, Axel, Kamen Renaμlt Alpine  

Gruppe 2 bis 2000 ccm, Gestartet: 9, Gewertet: 7

Wolfgang Boller (Langgöns) gewann die Gruppe 2 bis 2000 ccm im Ford Escort. Wiegand Meissner (Georgsmarienhütte) fuhr für Valvoline-Racing im Ford Escort auf Rang zwei. Heinz Füller (Stadtallendorf) wurde im BMW 2002 Dritter. Es folgten Dieter Erdmann (Konz), Reiner Blanke (Neuwied), Franz-J. Otten (Hürtgenwald) und Otto Kälberer (Groß-Bieberau). Sieben von neun gestarteten Teilnehmern wurden gewertet.

 #TeamFahrerWagen 
1.     Boller, Wolfgang, Langgöns Ford Escort  
2.   Valvoline-Racing, Hamburg Meissner, Wiegand, Georgmarienhütte Ford Escort  
3.     Füller, Heinz, Stadtallendorf BMW 2002  
4.     Erdmann, Dieter, Konz  BMW 2002  
5.     Blanke, Reiner, Neuwied BMW 2002  
6.   Valvoline-RG, Düren Otten, Franz-J., Hürtgenwald BMW 2002  
7.     Kälberer, Otto, Groß-Bieberau Opel Kadett GTE  

Gruppe 2 über 2000 ccm, Gestartet: 2, Gewertet: 2

Bei den großen Spezial-Tourenwagen der Gruppe 2 gewann Richard Weber (Rosenheim) im Porsche Carrera vor Georg Freiberger (Köln) im Porsche Carrera RS. Beide gestarteten Fahrzeuge erreichten das Ziel. Webers Erfolg blieb allerdings nicht unumstritten, denn am Ende des Tages legte Freiberger Protest gegen die außer Funktion gesetzte Doppelzündung im Carrera des Rosenheimers ein.

Der Protest wurde zunächst anerkannt. Weber ging jedoch in Berufung, sodass der ausgesetzte Gesamtsiegpreis in Höhe von 1000 Mark vorerst beim Veranstalter blieb. Damit endete die Veranstaltung sportlich offen, zumindest was die endgültige Anerkennung des Spitzenergebnisses im Rahmen der Gesamtwertung betraf.

 #TeamFahrerWagen 
1.     Weber, Richard, Rosenheim Porsche Carrera  
2.     Freiberger, Georg, Köln Porsche Carrera RS  

Gruppe 3 über 2000 ccm, Gestartet: 2, Gewertet: 2

In der Gruppe 3 über 2000 ccm setzte sich der unter dem Pseudonym „Harry Hirsch“ startende Fahrer im Porsche Turbo durch. Karl-Josef Römer (Ratingen) belegte im Porsche Carrera RS den zweiten Platz. Die Klasse war mit nur zwei Fahrzeugen klein besetzt, beide kamen in die Wertung.

 #TeamFahrerWagen 
1.     ,,Harry Hirsch" Porsche Turbo  
2.     Römer, Karl-Josef, Ratingen Porsche Carrera RS  

Gruppe 6 bis 2000 ccm, Deutscher Sportwagen Pokal, Gestartet: 12, Gewertet: 9

Der Deutsche Sportwagen-Pokal war erneut schwach besetzt, lieferte aber an der Spitze ein klares Bild. Mario Ketterer (Freiburg) bestimmte im schwarzen TOJ von Immo-Klein-Racing auch auf der Start- und Zielschleife das Geschehen. Es war bereits das bekannte Muster der vorherigen Läufe: Ketterer war der Maßstab des Feldes. Dennoch wurde es für ihn nicht völlig problemlos. In der 17. von 22 Runden leistete er sich einen Dreher, der den sicher geglaubten Sieg kurzzeitig gefährdete.

Ketterer fing die Situation jedoch ab und gewann schließlich mit 17 Sekunden Vorsprung vor Peter Stürtz (Grafing) im Nippon Lola BMW von Sachs-Sporting. Knapp eine halbe Minute hinter den beiden kam Horst Deutsch (Freiburg) im Hobbyboy TOJ als Dritter ins Ziel. Deutsch hatte sich mit einer starken Aufholjagd von Platz sieben bis auf das Podium vorgearbeitet.

Rolf Götz (Waldenbuch) wurde im Chevron Vierter, Klaus Oestreich (Neu-Isenburg) belegte im Lucky-Star TOJ Rang fünf. Ralf Walter (Augsburg) folgte im TOJ vor Norbert Dombrowski (St. Augustin) im Rex SP 1, Peter Homolla (Siegen) im Lotus und Christian Schwarz (Berlin) im Lotus Ford des MSC Blau-Gelb Siemensstadt Berlin. Von zwölf gestarteten Sportwagen wurden neun gewertet.

 #TeamFahrerWagen 
1.   Immo-Klein-Racing, Freiburg Ketterer, Mario, Freiburg  Toj  20
2.   Sachs-Sporting, Bergrheinfeld Stürtz, Peter, Grafing  Nippon Lola BMW  15
3.     Deutsch, Horst, Freiburg  Hobbyboy Toj  12
4.     Götz, Rolf, Waldenbuch  Chevron  10
5.     Oestreich, Klaus, Neu-Isenburg Lucky-Star Toj  8
6.     Walter, Ralf, Augsburg  Toj  6
7.     Dombrowski, Norbert, St. Augustin  Rex SP 1  
8.     Homolla, Peter, Siegen  Lotus  
9.   MSC Blau-Gelb Siemensstadt Berlin Schwarz, Christian, Berlin  Lotus Ford  

Gruppe 8 Formel-V-1300, Gestartet: 18, Gewertet: 15

Das größte Programm des Tages stellte die Formel Vau 1300. Aus 30 Bewerbern mussten in zwei Trainingsgruppen und einem Hoffnungslauf zunächst jene 18 Fahrer ermittelt werden, die am Rennen teilnehmen durften. Erstmals wurde nach dem neuen technischen Reglement gefahren, das in Zusammenarbeit zwischen dem Rennsport-Club ’77, VW Motorsport und der ONS entstanden war und seit dem 1. Juli 1978 für alle Formel-Vau-Wettbewerbe galt.

Im Mittelpunkt stand erneut der Kampf zwischen Klaus Vögtler (Linkenheim) im Killroy, dem bisherigen Pokalführenden mit 96 Punkten, Werner Soldan (Alfter) im Zagk und Gerd-Peter Sohn (Waldkirch) im geflügelten Schiesser. Udo Neumöck fehlte in dieser Gruppe, da er in Zandvoort um den Silber-Pokal, die neue Europa-Trophäe, fuhr. Vögtler hatte sich mit 59,3 Sekunden die Pole-Position gesichert, musste den Sieg aber Sohn überlassen. Gerd-Peter Sohn gewann mit 3,8 Sekunden Vorsprung vor Vögtler und nahm damit die vollen 20 Punkte mit.

Werner Soldan belegte Rang drei. Rolf Schneider (Filderstadt) wurde im Karringer Vierter, Michael Pötschke (Berlin) erreichte im Zagk von Veytal-Tuning Platz fünf. Es folgten Helmut Leitner (München), Otto Christmann (Hütschenhausen), Reinhold Uhl (Stuttgart), Lambert Ossi (Pforzheim), W.-D. Doubrava (Leinfelden), Günther Wieler (Kürten), Heinz Kessler (Merchweiler), H.-Peter Pandur (Heidenheim), Klaus Trella (Stuttgart) und Klaus Engelking (Vlotho). 

 #TeamFahrerWagen 
1.     Sohn, Gerd-Peter, Waldkirch Schiesser  
2.   RG Karlsruhe Vögtler, Klaus, Linkenheim  Killroy  
3.     Soldan, Werner, Alfter  Zagk  
4.   MCS, Stuttgart Schneider, Rolf, Filderstadt Karringer  
5.   Veytal-Tuning, Mechernich-Breitenbenden Pötschke, Michael, Berlin  Zagk  
6.     Leitner, Helmut, München  Kaimann  
7.     Christmann, Otto, Hütschenhausen  ROC  
8.   MCS, Stuttgart Uhl, Reinhold, Stuttgart  Fuchs Zöllner  
9.     Ossi, Lambert, Pforzheim  RSM  
10.   MCS, Stuttgart Doubrava, W.-D., Leinfelden IPHI Kaimann  
11.     Wieler, Günther, Kürten Orion  
12.     Kessler, Heinz, Merchweiler  Kaimann  
13.     Pandur, H.-Peter, Heidenheim Kaimann  
14.   MC „Taifun" Zuffenhausen, Stuttgart Trella, Klaus, Stuttgart  McNamara  
15.     Engelking, Klaus, Vlotho  Kaimann  

Gruppe 8 Formel Ford, Gestartet: 12, Gewertet: 9

Auch die Formel Ford bot ein enges Duell an der Spitze. Peter Kroeber (Mayen) gewann im van Diemen des Bose-Hifi-Racing-Teams. Bengt Trägardh (Schweden) blieb im Tiga über weite Strecken in Schlagdistanz und lieferte sich mit Kroeber ein Rennen, das phasenweise vom Windschatten geprägt war. Horst Fritz (Österreich) wurde im van Diemen Dritter.

Willy Weiss (Türkheim) belegte Rang vier, Karl-Christian Lück (Wiehl) wurde Fünfter. Heinrich Koch (Meerholz), Heinz Beissler (München), Thomas Holert (Geesthacht) und W.-Jürgen Roth (Österreich) komplettierten die gewerteten Fahrer. Von zwölf gestarteten Formel-Ford-Fahrzeugen erreichten neun die Wertung.

 #TeamFahrerWagen 
1.   Bose-Hifi-RT, Bad Homburg Kroeber, Peter, Mayen  van Diemen  
2.     Trägardh, Bengt, Schweden  Tiga  
3.     Fritz, Horst, Österreich van Diemen  
4.     Weiss, Willy, Türkheim  van Diemen  
5.     Lück, Karl-Christian, Wiehl  van Diemen  
6.     Koch, Heinrich, Meerholz  van Diemen  
7.     Beissler, Heinz, München  van Diemen  
8.     Holert, Thomas, Geesthacht  van Diemen  
9.     Roth, W.-Jürgen, Österreich  van Diemen  

Zur Übersicht "Chronologie 1978"


Quellen: ONS-Mitteilungen 11-12/1978, Sportfahrer 8/1978

Anzeige in ONS Mitteilungen 6/1978
Anzeige in ONS Mitteilungen 6/1978

 

 

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.