Podium beim 24h-Klassiker: Michael Schrey wechselt nach Nürburgring-Erfolg in den BMW M2 Cup

  • Michael Schrey und Hofor Racing by Bonk Motorsport erreichten beim 24h-Rennen Nürburgring 2026 Rang zwei in der SP10-Klasse.
  • Der #888 H&R BMW M4 GT4 führte die Klasse über weite Strecken an und startete von der Pole-Position.
  • Nach dem Nordschleifen-Klassiker richtet Schrey den Fokus auf den neuen BMW M2 Cup im Rahmen der DTM.

19.05.2026 | Beim 54. ADAC RAVENOL 24h Nürburgring am 16. und 17. Mai 2026 präsentierte sich Michael Schrey (Bild l.) vor der Rekordkulisse von 352.000 Zuschauern einmal mehr als einer der konstantesten GT4-Piloten auf der Nordschleife. Gemeinsam mit Max Partl, Philip Wiskirchen und Thorsten Wolter steuerte der Wallenhorster den #888 H&R BMW M4 GT4 von Hofor Racing by Bonk Motorsport auf den zweiten Platz in der SP10-Klasse. Nach einem Rennverlauf, in dem das Quartett lange die Kontrolle über das Klassement innehatte, entschied letztlich die Schlussphase über den Ausgang des Rennens.

Bereits im Qualifying unterstrich die Mannschaft ihre Ambitionen. Mit einer Rundenzeit von 8:56,664 Minuten sicherte sich das Fahrerquartett die Pole-Position in der SP10-Kategorie. Auch im Rennen setzte sich der BMW zunächst an der Spitze fest. Bis zur Halbzeit nach zwölf Stunden kontrollierte Hofor Racing by Bonk Motorsport das Geschehen souverän und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf nahezu vier Minuten aus.

Führung über Stunden – Entscheidung in der Nacht

Mit zunehmender Renndistanz rückte die Konkurrenz jedoch näher heran. Besonders in der zweiten Nachthälfte machte sich die enorme Leistungsdichte innerhalb der GT4-Klasse bemerkbar. Schreys Fazit: „Die Leistungsdichte bei den GT4-Fahrzeugen war enorm. Rückblickend hätten wir phasenweise vielleicht noch mehr Risiko gehen müssen, um am Ende die Oberhand zu behalten. Unser oberstes Ziel war jedoch zunächst, sauber durchzukommen – und das haben wir geschafft.“

Als rund eine Stunde vor Rennende leichter Regen einsetzte und sich abzeichnete, dass der Klassensieg aus eigener Kraft kaum noch erreichbar sein würde, entschied sich das Team zu einem taktischen Vorstoß. Der BMW wechselte auf Regenreifen, um in der Schlussphase möglicherweise noch einmal Boden gutzumachen. Die Strecke trocknete jedoch schneller ab als erwartet, sodass ein weiterer Boxenstopp notwendig wurde. Damit war die Entscheidung im Kampf um den SP10-Erfolg gefallen. Nach Ablauf der 24 Stunden blieb dennoch ein starkes Resultat mit Rang zwei in einer hart umkämpften Klasse.

Neue Herausforderung im BMW M2 Cup

Nach den ersten Saisonrennen in der Nürburgring Langstrecken-Serie richtet Schrey seinen Blick nun auf ein neues Projekt. Der erfahrene Nordschleifen-Spezialist wird im neuen BMW M2 Cup antreten, der 2026 erstmals im Rahmenprogramm der DTM ausgetragen wird. Hofor Racing by Bonk Motorsport setzt dabei drei Fahrzeuge ein und kombiniert die Erfahrung Schreys mit zwei Nachwuchsfahrern.

Der Saisonauftakt findet vom 19. bis 21. Juni 2026 auf dem Lausitzring statt. Weitere Veranstaltungen führen die Serie an den Norisring, den Nürburgring, den Sachsenring sowie zum Finale nach Hockenheim. Pro Fahrzeug kommt jeweils ein Fahrer zum Einsatz, hinzu kommen zwei freie Trainings, ein Qualifying und zwei Sprintrennen pro Wochenende.

Schrey blickt der neuen Aufgabe mit Respekt entgegen. Die bisherigen Einsätze mit dem neuen BMW M2 Racing in der NLS hätten bereits wichtige Erkenntnisse geliefert, die ihm beim Einstieg in den Markenpokal helfen sollen. Gleichzeitig erwartet er ein stark besetztes Feld mit zahlreichen jungen Talenten, die sich intensiv auf die neue Serie vorbereiten werden. Sein Ziel sei es, sich möglichst im vorderen Drittel des Feldes zu etablieren.


Foto: RACEPIX.EU

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